Alle Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Stein werden halbjährlich von uns Chemielehrkräften zum Thema "Sicherheit im Unterricht" unterwiesen. Bei diesen
Inklusive Schultour der Nürnberg Falcons für die Klassen 5a und 5b des Gymnasiums Stein
Am 12. und 13. März 2025 erlebten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und 5b des Gymnasiums Stein eine spannende und lehrreiche inklusive Schultour, organisiert von den Nürnberg Falcons e.V. Diese Veranstaltung hatte das Ziel, den jungen Menschen einen Einblick in das Leben von Menschen mit Behinderung zu geben und ihnen die inklusive Sportart Rollstuhlbasketball näherzubringen.
Der erste Tag begann mit einem spannenden Vortrag von den beiden Moderatorinnen Gesche Schünemann und Svenja Mayer. Beide Frauen berichteten auf kurzweilige und anschauliche Weise über ihre persönlichen Geschichten und Erfahrungen im Rollstuhlbasketball. Sie teilten nicht nur ihre Herausforderungen, sondern auch ihre Erfolge und die positiven Aspekte, die der Sport in ihr Leben gebracht hat. Besonders beeindruckend für die Schülerinnen und Schüler waren die Gold- und Silbermedaillen, die die Moderatorinnen von den Paralympischen Spielen mitgebracht hatten. Diese Medaillen symbolisierten nicht nur sportliche Erfolge, sondern auch den unermüdlichen Einsatz und die Leidenschaft, die mit dem Sport verbunden sind. Die Schülerinnen und Schüler waren sichtlich fasziniert und inspiriert von den Geschichten der beiden Athletinnen.
Nach dem Vortrag hatten die Lernenden die Möglichkeit, Fragen zu stellen, was zu einem lebhaften Austausch führte. Die Neugier der Schülerinnen und Schüler war groß, und sie stellten viele interessante Fragen zu den Herausforderungen des Lebens im Rollstuhl sowie zu den Anforderungen des Rollstuhlbasketballs. Diese Interaktion förderte ein besseres Verständnis und Empathie für Menschen mit Behinderung. Im Anschluss konnten einige Schülerinnen und Schüler das Schulgelände mit Rollstühlen erkunden und eigene Erfahrungen sammeln.
Im Anschluss an den Vortrag ging es in die Sporthalle, wo bereits die Sportrollstühle auf ihren Einsatz warteten. Die Schülerinnen und Schüler waren aufgeregt und neugierig, selbst aktiv zu werden. In Kleingruppen lernten sie, wie man sich im Sportrollstuhl bewegt und welche Regeln im Rollstuhlbasketball gelten. Unter Anleitung erfahrener Trainer und der Moderatorinnen erfuhren die Lernenden, wie wichtig Teamarbeit und Kommunikation im Sport sind. Der Höhepunkt des Tages war ein spannendes Basketballspiel, bei dem die Schülerinnen und Schüler ihr neu erlerntes Wissen anwenden konnten. Es fielen sogar einige Körbe, was die Begeisterung und den Teamgeist der Teilnehmenden unter Beweis stellte – eine starke Leistung! Die Freude und der Stolz, die sie beim Spielen empfanden, waren deutlich spürbar und trugen zur positiven Atmosphäre des Tages bei.
Am Donnerstag konnten die Schülerinnen und Schüler die beiden Spieler Julius Wolf und Vincent Friederici begrüßen. Die Profisportler kamen an die Schule, um mit dem Trainer der Kinder Tim Handt an den Basketball-Skills der Schülerinnen und Schüler zu feilen. Die Möglichkeit, von erfahrenen Athleten zu lernen, war für die jungen Sportlerinnen und Sportler eine wertvolle Erfahrung. Julius und Vincent teilten ihre Tipps und Tricks, um die Technik und das Spielverständnis der Schülerinnen und Schüler zu verbessern. Die Begeisterung war groß, und viele Schülerinnen und Schüler zeigten sich motiviert, ihre Fähigkeiten weiter zu entwickeln.
Die inklusive Schultour der Nürnberg Falcons war ein voller Erfolg. Die Schülerinnen und Schüler konnten nicht nur viel über das Leben mit Behinderung lernen, sondern auch die Freude am Sport und die Bedeutung von Inklusion hautnah erleben. Die Veranstaltung hat den Lernenden zudem gezeigt, wie wichtig Inklusion im Sport ist und wie viel Freude es bringt, gemeinsam aktiv zu sein.
Die Rückmeldungen der Lernenden waren äußerst positiv, vor allem Svenjas persönliche Geschichte, der Einblick in das Leben als Mensch mit Behinderung, die Kosten für einen Rollstuhl und natürlich das Spielen selbst sorgten dafür, dass die Kinder zwei wirklich lehrreiche Tage hatten. Als Highlight gab es noch Tickets für das nächste Heimspiel, welches die Falcons dank der Unterstützung auch mit großem Vorsprung gewonnen haben.
Wir bedanken uns bei den Nürnberg Falcons für die Unterstützung und freuen uns auf weitere gemeinsame Projekte in der Zukunft!
Jessica Robins für die Fachschaft Biologie
„Organspende-Termin“ am Gymnasium Stein
„Hä? Untis sagt, dass wir morgen in der Mensa Unterricht haben. Warum das denn?“ – „Da ist doch unser Organspende-Termin!“ – „Ach, stimmt ja…“
So in etwa klang das Gespräch zwischen zwei Zehntklässlerinnen, das ich Ende Juni zufällig belauschen konnte. Wenn ich die Veranstaltung nicht selbst organisiert hätte, wäre ich doch ein wenig stutzig geworden.
Am Dienstag, dem 27.06.2023, war es schließlich so weit. Vier Medizinstudent*innen der Universität Erlangen-Nürnberg, die im „AK Aufklärung Organspende“ tätig sind, kamen zu Besuch an unser Gymnasium. Jeweils zwei unserer 10. Klassen durften für je eine Doppelstunde in der Mensa statt im Klassenzimmer Platz nehmen und dort der Präsentation zum Thema Organspende folgen.
Die Student*innen begannen damit, durch einige provokative Fragen bzw. Aussagen das Vorwissen der Schüler*innen zu erfragen, so einen ersten Eindruck von der Gruppe zu bekommen und weit verbreitete Fehlinformationen zu korrigieren.
Im Verlauf der Veranstaltung wurde dann besprochen, welche Voraussetzungen für eine Organspende notwendig sind, welche Organe überhaupt gespendet werden können und wie eine Spende ablaufen würde.
Erläutert wurden viele Punkte am fiktiven Beispiel von „Peter“, der bei einem vermeintlichen Unfall schlimme Verletzungen erlitten hat und von den Ärzten für hirntot erklärt worden ist. Dies wird u.a. über den Pupillenreflex diagnostiziert, was die Schüler*innen dann gegenseitig mit einer speziellen medizinischen Leuchte testen durften.
Zahlreiche Statistiken untermauerten die Aussagen des Vortrags. Die Schüler*innen hatten zudem jederzeit Gelegenheit, Fragen zu stellen, die teilweise weit über das Kernthema hinausgingen.
Deutlich wurde vor allem, dass das Thema uns alle betreffen kann und es sinnvoll ist, sich selbst Gedanken zu dem Thema zu machen. Die Student*innen verteilten deshalb auch Organspendeausweise, mit denen man seine Spendenbereitschaft oder aber auch -ablehnung ausdrücken kann.
Gefreut habe ich mich, als ich nach der Veranstaltung in der Pause über den Schulhof lief und wieder ein Schülergespräch mit anhören durfte. Eine Gruppe tauschte sich darüber aus, an welcher Stelle sie ihr Kreuz auf dem Organspendeausweis nun letztendlich setzen wolle.
Informiert genug für eine fundierte Entscheidung jedenfalls waren sie. Ihre Organe durften – zum Glück – aber alle behalten.
Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal recht herzlich bei Frau Nadine Chutsch und ihrem Team und freuen uns auf ein Wiedersehen im nächsten Schuljahr.
Angelika Braun, auch im Namen der Biologie- und Religions-Fachschaften
Besuch des anatomischen Instituts der FAU
Am 10. November 2021 begab sich das W-Seminar „Die App-Gehirn“ der Q11, zusammen mit dem Kursleiter StR Becker an die Universität in Erlangen. Dort hatten sie die Möglichkeit mehr über die er Funktionsweise von Organen und deren Gesunderhaltung bis hin zum Leitthema des Seminars, der Neurologie, von dem Dozenten PD Dr. Dr. Martin Schicht zu erfahren.
Nach einer kurzen Begrüßung durch PD Dr. Dr. Martin Schicht erläuterte dieser den 14 Schülerinnen und Schülern zunächst rechtliche und ethische Grundlagen, welche die Basis für eine Körperspende darstellen. Anschließend sind alle zusammen, mit Kitteln und Handschuhen ausgestattet, in einen Präparationssaal gegangen, in dem die Körperspender für die Untersuchungen der Studenten der Medizinstudiengänge liegen. Der Dozent erklärte und zeigte sehr ausführlich das Innenleben des Menschen und das Nervensystem anhand mehrerer ausgewählter Exponate. Die die Schüler konnten auch jederzeit Fragen stellen, falls sie etwas nicht verstanden haben oder noch mehr wissen wollten. Diese wurden von PD Dr. Dr. Schicht allumfassend beantwortet. In den letzten 15 Minuten bekamen die Schüler die einmalige Chance Organe, Nervenstränge und Skelettbestandteile selbst anzufassen und genauer zu betrachten.
In diesen zwei Stunden an der Universität konnten die Schüler des W-Seminars neben dem Respekt vor dem Körperspender einiges über den menschlichen Körper lernen und sich ein Bild davon verschaffen, ob sie für ein mögliches Studium in diesem Bereich überhaupt geeignet sind, da sie sich hierfür ein ganzes Semester lang an einem Körperspender das Wissen und ein dreidimensionales Modell des menschlichen Körpers erarbeiten müssen.
Abschließend lässt sich diese Exkursion mit dem Leitspruch des Anatomischen Instituts wie folgt zusammenfassen: „Hier freut sich der Tod dem Leben zu dienen!“
Sina Janowski, Q11
Q12 Exkursion nach Eichstätt
Am 25.10.2021 unternahmen die Biologiekurse der Q12 im Rahmen der Studientage zusammen mit den Lehrkräften Frau Neubauer, Frau Zimmermann, Frau Lipfert und Herrn Becker eine Exkursion nach Eichstätt.
Das Altmühltal ist mit seinen schönen Seen, historischen Schauplätzen und vielseitigen Museen ein beliebtes Ausflugsziel und eine bekannte Touristenattraktion. Umso gespannter waren wir, was der Tag wohl bringen würde.
Zuerst ging es ins Jura-Museum. Nach einem nebeligen Aufstieg hoch zur Burg, in der sich das Museum befindet, durften wir die Ausstellungsräume eine Stunde lang alleine erkunden. In der anschließenden Führung wurden uns wertvolle Schätze gezeigt und Hintergründe näher erläutert. Auf den Urvogel Archaeopteryx ist das Museum besonders stolz. Aber nicht nur in die Welt der Lüfte bekamen wir einen Einblick, sondern auch in Wasserwelten. In zahlreichen Aquarien konnten wir Fische, Seeigel und andere Wasserlebewesen bestaunen! Auch weitere Fossilienfunde und Ausführungen zur Entstehung der Kontinente anhand entsprechender Globen blieben uns nicht vorenthalten.
Danach fuhren wir weiter zum Steinbruch. Wo vor 150 Millionen Jahren Meereslandschaften vorherrschten, erstrecken sich nun riesige Kalksteinablagerungen. Mit Hammer und Meißel machten wir uns an die Arbeit. Es hat besonders viel Spaß gemacht, nach den theoretischen Erklärungen im Museum selbst zu klopfen und nach Fossilien zu suchen! Schätze, die zuvor noch unantastbar waren, wurden jetzt zu unseren eignen – denn wir durften unsere Funde sogar mit nach Hause mitnehmen. Sie sind schöne Andenken an eine erlebnisreiche Exkursion!
Text: Annika Diga, Q12 Bilder: Barbara Neubauer, StDin
Was tun, wenn’s brennt?
Alle Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Stein werden halbjährlich von uns Chemielehrkräften zum Thema „Sicherheit im Unterricht“ unterwiesen. Bei diesen Unterweisungen spielt das Thema „Verhalten im Brandfall“ eine große Rolle. Glücklicherweise ist die praktische Anwendung dieses Wissens so gut wie nie notwendig. Um aber auf den schlimmsten Fall vorbereitet zu sein, erhielt die Fachschaft in diesem Schuljahr im Zuge der Fachschaftssitzung eine Brandschutzunterweisung durch Hr. Weinberger der Feuerwehr Stein, der mit zwei Kollegen und einer Kollegin im Pausenhof einen „Fire Trainer“ aufgebaut hat, an welchem die Lehrkräfte mit Wasser- bzw. Schaumfeuerlöschern jeweils einen Flächen- bzw. Mülltonnenbrand löschen durften.
Im Anschluss an diese praktische Übung brachte Hr. Weinberger noch eine Spraydose zur Explosion und erzeugte einen größeren Fettbrand. Letzteres auch, um zu zeigen, dass Löschdecken im Einsatz unpraktikabel sind und v.a. viele Brände nicht löschen, sondern z.B. Fettdämpfe durch die Löschdecke durchsteigen und sich ein Feuer somit noch weiter ausbreiten kann. Löschdecken sollten nur noch für z.B. sich selbst entzündete Batterien wie in Smartphones verwendet werden: Smartphone einwickeln und aus dem Raum tragen.
Nebenbei gab es noch viele theoretische Hintergrundinformationen zur Funktion der Feuerlöscher, ihrer Wartung, den Symbolen auf den Feuerlöschern und allgemein zum Verhalten im Brandfall.
Unser herzlicher Dank an die Feuerwehr Stein für diesen lehrreichen, und zugleich unterhaltsamen Beitrag!
„Wer ist der Vater?“ – Gentechnik-Praktikum der Q11 im Juli 2019
Der Biologiekurs von Frau Neubauer im Institut für Biochemie Erlangen
Warum ist der Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen in Bayern verboten? Wie lässt sich ein Verbrechen anhand von winzigsten DNA-Spuren aufklären? Wie einfach wird es in Zukunft sein, die Merkmale eines ungeborenen Kindes schon bei der Befruchtung zu bestimmen und ist dies ethisch vertretbar?
Zu diesen gesellschaftlich relevanten Fragen sollten sich Schüler im Laufe der gymnasialen Oberstufe eine sachlich fundierte Meinung bilden, um in der politischen und öffentlichen Diskussion mitreden zu können. Auch aus diesem Grund ist „Genetik und Gentechnik“ das vorherrschende Thema im zweiten Halbjahr des Biologie-Oberstufenlehrplans der Q11 – und damit ein ebenso aktueller wie komplexer Lehrstoff.
Gerade diese Komplexität kann im rein theoretischen Unterricht des Fachraums nur unzureichend vermittelt werden. Wir Biologie-Fachlehrer des Gymnasiums Stein waren daher erfreut zu hören, dass die vor etlichen Jahren bedauerlicherweise eingestellten Genetik-Praktika für Schüler an der FAU Erlangen-Nürnberg seit Kurzem eine Renaissance erfahren haben.
Aktueller Anbieter eines solchen Schülerpraktikums ist u.a. das Institut für Biochemie der FAU. Frau Professorin Dr. Anja Bosserhoff und ihre Mitarbeiterin, Frau Janika Liebig, organisieren in den dortigen Labors vierstündige Praktika für Oberstufenschüler, die diese in die Welt der einfachen gentechnischen Methoden einführen sollen. Schirmherr ist das Bayerische Forschungsnetzwerk für Molekulare Biosysteme (BioSysNet), das mit der Internetseite „Science meets School“ eine Kontaktmöglichkeit für Lehrkräfte zu verschiedenen Lehrstühlen an den Universitäten in Erlangen und München geschaffen hat.
Für die Schüler des teilnehmenden Biologiekurses von Frau Neubauer fand der „Biologieunterricht“ am Vormittag des 25. Juli 2019 daher sehr praxisnah, ausgestattet mit Laborkittel und Schutzbrille, am Labortisch statt. Nach einer einführenden Präsentation lernten die Schüler die speziellen, in der Biochemie verwendeten Gerätschaften, wie z.B. eine „Gelelektrophorese-Apparatur“ oder einen „Vortexer“ kennen. Ein Agarose-Gel gießen, mit Mikropipetten und Eppendorf-Küvetten arbeiten, DNA isolieren – all das diente letztlich dem Ziel, beispielhaft die Vorgehensweise bei einem Vaterschaftstest auf DNA-Basis zu zeigen. Praktisches wissenschaftliches Arbeiten erfordert hohe Genauigkeit, kann aber auch, wie man auf den Fotos sehen kann, viel Spaß machen. Den Abschluss bildete eine Institutsführung am Lehrstuhl von Frau Prof. Dr. Bosserhoff, die am Malignen Melanom (Schwarzer Hautkrebs) forscht. Der Rundgang zeigte den Schülern noch einmal die hochtechnisierte Welt der Biochemie anhand von Großgeräten wie Chromatographen und PCR-Thermocyclern auf.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Frau Janika Liebig und ihren Mitarbeitern, deren engmaschige und fachlich kompetente Betreuung das Praktikum zu einer rundum gelungenen Veranstaltung werden ließ.
10a macht P.A.R.T.Y
Am 11.07.18 machte wir, die Klasse 10a und die Fachkräfte Frau Jakob und Herr Becker, uns auf den Weg zum Klinikum Neuendettelsau, wo wir herzlich von dem Oberarzt Herr Dr. Kobschina empfangen wurden. In einem kurzen Vortrag wurden wir über das Präventions-Programm „P.A.R.T.Y“, welches uns an diesem Tag bevor stand, aufgeklärt. P.A.R.T.Y. bedeutet „Prevent Alcohol & Risk Related Trauma in Youth“. Es soll insbesondere junge Leute ansprechen und sie dazu animieren, zuerst nachzudenken bevor sie sich z.B. alkoholisiert hinters Steuer setzen. Daraufhin wies uns ein Polizist noch genauer auf die Gefahren im Straßenverkehr hin.
Anschließend durchliefen wir verschiedene Stationen im Krankenhaus, die so auch ein Patient hätte durchlaufen können. Zuerst die Anlieferung des Patienten mit dem Krankenwagen. Dann die Untersuchung und Behandlung im Schockraum und danach die Stabilisierung und Genesung auf der Intensivstation. Die letzte Station befasste sich mit der Physiotherapie. Wir durften einen Parkour mit speziellen Schuhe absolvieren, die die Amputation beider Beine simulieren sollte.
Das Highlight war das Gespräch mit dem Betroffenen Herr Hager. Er verlor in jungen Jahren bei einem Arbeitsunfall beide Beine. Er erzählte uns, wie stark es sein Leben verändert hatte und wir sehr er damit zu kämpfen hatte. Heute lebt er schon seit über 30 Jahren mit zwei Prothesen, ist glücklich verheiratet und hat eine Tochter. Trotz dieser drastischen Einschränkung ist er seinen Weg gegangen und hat den Mut nicht aufgegeben, was für uns alle mit das Beeindruckenste war. Zum Schluss verabschiedete er sich mit den Worten: „Und wenn du am Boden liegst, steh wieder auf und Kämpfe weiter!“