wirtschaftswissenschaftliches und naturwissenschaftlich-technologisches Gymnasium
Der Schüler Zaraf Islam, Klasse 7e, hat bei unserem schulinternen Vorlesewettbewerb Französisch 2025 den ersten Platz erzielt. Den 2. Platz erreichte Bruno Štoček, Klasse 7a.
Beim Wettbewerb am 29. Januar 2025 traten fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer – Bruno Štoček (7a), Sude Saka (7b), Lion Schirmer (7c), Kjell Haehnel (7d) und Zaraf Islam (7e) – gegeneinander an. Sie lasen alle die gleichen vorbereiteten Textausschnitte und im Anschluss einen unbekannten Text vor der Jury vor, die sich aus der Klasse 11c und Frau Winter zusammensetzte. Zaraf Islam tat sich dabei beim Vorlesen sowohl des bekannten als auch des unbekannten Textes als hervorragender Vorleser und klarer Gewinner hervor.
Lisa Trendel
Die Schülerin Julia Satilmis, Klasse 7e, hat bei unserem schulinternen Vorlesewettbewerb Französisch 2024 den ersten Platz erzielt.
Beim Wettbewerb am 12. Januar 2024 traten fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer, unter anderem Lotta Bernhardt (7a), Anastasia Heinz (7b) und Julia Satilmis (7e), gegeneinander an. Sie lasen ihre selbstständig vorbereiteten Textausschnitte vor der Jury vor, die sich aus dem Q11-Französischkurs und Frau Winter zusammensetzte. Julia Satilmis tat sich dabei sowohl beim Vorlesen ihres selbst gewählten Textes als auch eines unbekannten Textes als hervorragende Vorleserin und klare Gewinnerin hervor.
Lisa Trendel
Seit Mitte Januar waren überall im Schulhaus bunte Karten mit Begriffen wie etwa échange oder Freundschaft angebracht. Wer daraufhin neugierig wurde, der konnte einen QR-Code scannen und so zu einem Padlet mit Informationen gelangen, die anschaulich deutlich machten, dass der 22. Januar ein Tag von besonderer Bedeutung ist. Am Montag den 23. Januar 2023 zog dann ein herrlicher Duft von frischen Crêpes durch das Gebäude, der nochmal in Erinnerung rief, dass es einen Anlass für ein Fest gab.
An diesem Tag feierte unsere Schule gemeinsam das 60-jährige Bestehen des Elysée-Vertrags. Dieser wurde am 22. Januar 1963 vom deutschen Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem französischen Präsidenten Charles de Gaulle zur Festigung der deutsch-französischen Freundschaft unterzeichnet. Sowohl eine Zusammenarbeit der beiden Nachbarländer auf politischer Ebene, als auch die Förderung von Jugendaustauschprogrammen wurden vereinbart.
Wir begingen dies in einer verlängerten Pause. Dafür war die Aula in den Farben der Tricolore geschmückt und laute französische Musik, der Verkauf französischer Gebäckspezialitäten und kleiner Andenken sowie zahlreiche Aktivitäten sorgten für ausgelassene Stimmung. Man konnte sein Wissen beim Quiz unter Beweis stellen oder bei einem Zeichenwettbewerb der Kreativität freien Lauf lassen. Natürlich konnte man auch die zahlreichen liebevoll gestalteten Poster zu verschiedenen Städten und Regionen Frankreichs, der französischen Fußballnationalmannschaft oder französischer Spezialitäten bewundern. Die lange Schlange beim Verkauf der traditionellen Crêpes war jedoch nicht zu übersehen und alle waren sich einig, dass diese Pause viel zu schnell vergangen war.
Auch dieses Jahr waren die Schülerinnen und Schüler der Q11 Französisch wieder zu Besuch im Filmhaus Nürnberg, wo sie im Rahmen des Cinéfête 2020 den Film Wallay anschauen durften.
Nach einem Streit wird der 13-jährige Migrantensohn Ady von seinem Vater nach Burkina Faso geschickt. Dort soll der Junge einen neuen Teil seiner Identität und den Rest seiner Familie kennenlernen. Doch vor allem mit Amadou, dem Patriarch der Familie, kommt er überhaupt nicht klar. Erst nach einem mächtigen Kulturschock kann Ady langsam beginnen, seine Wurzeln zu entdecken, sich mit ihnen anzufreunden und ein Stück erwachsener zu werden.
Die Frage nach Identität und Zugehörigkeit bekommt in Berni Goldblats rührender Dramödie eine ganz neue Dimension. Nebenbei wirft der Film einen Blick auf die Schwierigkeit sowie den Reichtum, mit einer Doppelkultur aufzuwachsen.


Vom 15.10.2019 bis zum 26.10.2019 waren unsere Austauschpartner aus Kanada bei uns in Stein zu Besuch. Sie wurden sofort nach ihrer Ankunft herzlich von einigen Gasteltern am Nürnberger Flughafen empfangen. Anschließend wurde ein „Willkommensfrühstück“ in der Schule für sie arrangiert. Danach konnten sie gemeinsam mit ihren deutschen Austauschpartnern durch eine von Frau Schuster und Frau Jordan organisierte Stadtrallye die Stadt Stein erkunden.
Am Montag dem 21.10.2019 fuhren wir gemeinsam mit den Austauschpartnern und den Lehrkräften nach München. Zunächst besuchten wir das Konzentrationslager in Dachau, was wir alle als sehr ergreifend empfanden. Als nächstes erkundeten wir die Geschichte des Unternehmens BMW in der BMW-Welt. Dort sahen wir sowohl die modernsten als auch die ältesten Autos, die BMW zu bieten hat. Unsere dritte und letzte Führung des Tages war in der Allianz Arena des FC Bayern. Dort hatten wir die Möglichkeit mit der Champions League Hymne in das riesige Stadion einzulaufen. Leider mussten wir nach der Führung den Heimweg antreten.
Am nächsten Abend bowlten wir zusammen im West-Bowling Röthenbach, wo neue Rekorde aufgestellt wurden – auch im Pizza Essen! Für die kanadische Gruppe stand im Laufe des Aufenthalts noch einiges mehr auf dem Programm: So erlebten sie unter anderem Stadtführungen durch Nürnberg und Bamberg, besichtigten die Bleistiftfertigung bei Faber Castell und das Schloss. Auch der kulinarische Aspekt kam nicht zu kurz – sie konnten selbst Brezeln backen und natürlich alles Wissenswerte über Lebkuchen erfahren.
Am 26.10.2019 hieß es schließlich Abschied nehmen, aber wir konnten uns damit trösten, dass wir unsere Austauschpartner im März bereits wieder sehen.
(Lucas Bürkel, Yannick Mayer, beide 9c)

Austausch heißt sich gegenseitig auf eine Kultur, ein anderes Land, eine andere Sprache und andere Menschen einzulassen und gleichzeitig anfangs Fremde im eigenen Zuhause willkommen zu heißen, ihnen den eigenen Alltag nahezubringen und sich als Gastgeber unter Beweis zu stellen.
Diese Erfahrungen machten in diesem Schuljahr neunzehn Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Steins, die am Austausch mit dem Lycée Leconte de Lisle auf La Réunion teilnahmen, und zusätzlich sechs Gastfamilien, die insgesamt sechs der fünfundzwanzig französischen Jugendlichen aufnahmen. Zunächst besuchten uns die Franzosen vom 12.-29. März. Während dieser Zeit entdeckten sie unsere Region mit ihren baulichen, kulturellen und kulinarischen Highlights, beispielsweise bei Stadtführungen durch Nürnberg und Bamberg, Exkursionen nach München und Neuschwanstein, einem Besuch im Dürerhaus und im Ballett „Dürer‘s Dog“ sowie beim Bratwurstessen und Lebkuchenbacken.
Im Frühjahr durften wir im Gegenzug in der Zeit vom 28.04.-15.05.19 diese ferne tropische Insel kennenlernen. Dabei konnten wir uns endlich selbst ein Bild von ihrer Schönheit machen, zum Beispiel bei einer Wanderung entlang der wilden Ostküste, der Führung auf einer Vanilleplantage, Exkursionen zum Vulkan Piton de la Fournaise und ins grüne Landesinnere nach Salazie. In die dortige Kultur tauchten wir bei einem Workshop zur Zubereitung von Samoussas, das sind herzhaft gefüllte Teigtaschen, und bei einem von den Gastfamilien organisiertem Konzert ein. Aber auch der schulische Alltag kam nicht zu kurz: Sowohl in Deutschland als auch in Frankreich standen Unterrichtsbesuche an, außerdem arbeiteten die Schüler gemeinsam an dem Projekt „Brauchtümer, Sagen und Legenden“. In dessen Rahmen entstanden unter anderem Broschüren, Videoclips und Comics, die für die jeweilige Region typische Traditionen aufgreifen und erklären. Gefördert werden sowohl das Projekt als auch der Austausch durch Zuschüsse vom Deutsch-Französischen Jugendwerk.
Besonders in Erinnerung bleiben uns der außergewöhnlich gute Zusammenhalt und die positive Stimmung innerhalb der Gruppe. Von den vielfältigen Eindrücken zeugen auch die Feedbacks der Schüler nach dieser Begegnung:
Es gab viele schöne Momente, aber einen entspannten Tag am Strand mit tollen Menschen zu verbringen, dem Ausblick aufs Meer und den schönen Sonnenuntergang – diese Bilder werde ich niemals vergessen.
Ich finde ein Austausch ist nicht nur hauptsächlich dafür da, die Fremdsprache zu verbessern. Die persönlichen Kontakte, welche man währenddessen knüpft, sind für mich viel wichtiger. Nicht nur zwischen den Deutschen und den Franzosen, die Beziehungen unter uns Deutschen sind so viel stärker geworden. Wir verstehen uns alle super gut und sind teilweise unzertrennlich.
Laura Y.
Eigentlich waren alle Ausflüge besondere Ereignisse. Doch das, was mir am meisten in Erinnerung geblieben ist, ist die Offroad-Tour mit dem Pickup. Das ging über das ganze Wochenende und das war wirklich ein sehr schönes Erlebnis. Auf so einem Austausch lernt man meiner Meinung nach viel mehr als nur die Sprache des jeweiligen Landes. Ich habe nicht nur typische Touristen-Sehenswürdigkeiten gesehen, sondern lebte in einer Familie mit einem ganz normalen Alltag. Man lernt Freunde kennen, mit denen man nicht nur Deutsch spricht. Und das hat mir sehr gefallen, sodass ich jetzt noch viele weitere Länder bereisen will.
Antonia
Mich hat am meisten die Lebensart/-weise meiner Gastfamilie überrascht. Damit sind nicht deren sozialer Status oder Wohnlage gemeint, sondern wie herzlich und offen sie mich aufgenommen haben, mich ermutigt haben, mich bei ihnen zuhause zu fühlen und mich als Beinahe-Familienmitglied zu fühlen. Es war niemals langweilig, stets animiert und lebhaft. Oft laute Diskussionen, jedoch immer gut gemeint. Erinnern werde ich mich an das Meer mit seiner steinigen Küste, die wir entlanggewandert sind, und an die allgegenwärtigen Berge im Hintergrund.
Katharina
Es ist allein aufgrund der Möglichkeit, einen Ort kennenzulernen, an dem mehrere Kulturen aufeinandertreffen, wert teilzunehmen, jedoch kann man durch den Austausch auch viele Menschen kennenlernen und Freundschaften schließen. Noch dazu ist der Austausch gut dazu geeignet, die anderen Schüler aus den Parallelklassen kennenzulernen und auch auf diesem Gebiet neue Freundschaften zu schließen.
Das schönste Erlebnis war für mich der Ausflug auf den Piton de la Fournaise, da man sonst nicht die Möglichkeit gehabt hätte, einen Vulkankrater aus nächster Nähe sehen zu können und die Landschaft im Gesamten sehr schön war. Des Weiteren konnte man auf diesem Ausflug auch die anderen teilnehmenden Franzosen kennenlernen und das in der Schule Gelernte praktisch anwenden.
Mir wird eigentlich fast alles, vom Klima bis zu den neu kennengelernten Menschen, fehlen, da die Menschen extrem freundlich, herzlich und gastfreundlich sind.
Demian
Auch dieses Jahr waren Schülerinnen und Schüler der Q11/12 Französisch wieder zu Besuch im Filmhaus Nürnberg, wo sie im Rahmen des Cinéfête 2019 den Film Cherchez la femme (dt. Voll verschleiert) anschauen durften.
In dieser unterhaltsamen und flotten Verwechslungskomödie gerät die Pariser Studentin Leila mit ihrem Bruder Mahmoud aneinander. Nach einem Aufenthalt im Jemen möchte dieser einen konservativen Lebensweg einschlagen und über seine Familie bestimmen. Darunter leidet nicht nur Leila, sondern auch ihr Partner Armand, der ab sofort Besuchsverbot hat. Die Lösung kommt in Form des Schleiers. Armand gibt sich als verhüllte Scheherazade aus und gibt vor, Leila Sprache und Kultur des Orients beizubringen. Ein guter Plan, jedoch konnte keiner damit rechnen, dass Mahmoud ein Auge auf die mysteriöse Schöne wirft und sie sogar zur Braut machen will.
Mit Cherchez la femme entschärft die im Iran geborene Französin Sou Abadi gesellschaftlich schwierige Themen wie Religion, Radikalismus und Geschlechterrollen und beweist, dass sich mit einem leichten Augenzwinkern über alles besser reden lässt.
