Amnesty International sagt DANKE!
Mit dieser Urkunde bedankt sich Amnesty International für unseren gemeinsamen fleißigen Einsatz beim Briefmarathon 2018!
Insgesamt erhielt Amnesty International 126.783 Briefe von mehr als 580 Schulen aus ganz Deutschland und leitete diese Briefe weiter an die zuständigen Stellen und an Atena Daemi im Iran, Geraldine Chacón in Venezuela und Nonhle Mbuthuma in Südafrika in der Hoffnung, dass sich die Situation dieser Frauen schnell verbessert.
Im Falle Vitalina Kovals aus der Ukraine haben die 400.000 Briefe, die im Rahmen des Briefmarathons weltweit geschrieben wurden, bereits für Bewegung gesorgt: Die ukrainischen Behörden untersuchen den Angriff auf die LGBTI-Aktivistin nun ausdrücklich als Hassverbrechen.
Wir hoffen, dass unser gemeinsamer Einsatz auch für Atena, Geraldine und Nonhle bald zu positiven Veränderungen führt. Aktuelle Entwicklungen können www.briefmarathon.de/schule entnommen werden.
Briefmarathon 2018
Am 10. Dezember 2018 wurde die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte“ 70 Jahre alt. Sie ist u.a. Grundlage unseres deutschen Grundgesetzes: Dort sind zentrale Grundwerte festgeschrieben, die das friedliche Zusammenleben aller Menschen garantieren sollen.
Die Organisation „Amnesty International“ veranstaltet jährlich rund um den „Tag der Menschenrechte“ am 10. Dezember die Aktion „Dein Brief kann Leben retten“. Hunderttausende Menschen auf der ganzen Welt schreiben Briefe an Regierungen und Behörden. Damit drücken sie ihre Solidarität mit Mitmenschen aus, deren Rechte verletzt werden, und bitten die Adressaten ihrer Briefe, die Situationen dieser Menschen zu verbessern. Die Idee, die dahinter steht: Ein einziger Brief, der die Einhaltung der Menschenrechte verlangt, wird vielleicht ungelesen weggelegt – aber Tausende sind wesentlich schwieriger zu ignorieren.
Auch wir am Gymnasium Stein nahmen am Briefmarathon 2018 von Amnesty International teil. Der Briefmarathon in diesem Jahr setzt sich für vier Frauen aus dem Iran, aus Südafrika, aus Venezuela und aus der Ukraine ein, bei denen Menschenrechte massiv verletzt werden.
In der Woche vom 03. bis 07. Dezember 2018 sammelte die evangelische Religionsgruppe der Klassen 10ace im Rahmen der Aktion „Dein Brief kann Leben retten“ Unterschriften und Briefe. Dabei kamen an unserer Schule insgesamt über 850 Briefe zusammen.
Vielen Dank an alle, die teilgenommen haben und ihren Beitrag dazu geleistet haben, dass Gefangene freigelassen, dass Leben gerettet, Folter verhindert und Menschen vor unfairen Prozessen geschützt werden können!
BAL
Die Handy-Aktion
Schatzkiste statt Elektroschrott:
Althandys für den Recycling-Kreislauf
Im letzten Schuljahr hat die Evangelische Religionsgruppe der Klassen 7ad eine Sammelbox für ausgediente Mobiltelefone aufgestellt und mit einer Ausstellung in der Aula über das Recycling von Handys informiert. Damit beteiligten wir uns an der HandyAktion Bayern. Denn Handys sind wahre Schatzkisten. Sie enthalten wertvolle Metalle wie Gold, Silber oder Platin, deren Abbau in anderen Regionen der Erde oft mit großen Problemen für Menschen und Umwelt verbunden ist: Große Flächen werden für ihre Gewinnung zerstört und Menschen werden vertrieben. Die Arbeit in den Minen ist häufig gefährlich, der Lohn gering und Kinderarbeit keine Seltenheit.
Der Erlös aus der Recycling-Aktion kam Bildungsprojekten über „Mission EineWelt“ und dem „EineWelt Netzwerk Bayern“ zugute.
Vielen Dank für Eure und Ihre Hilfe!
Regina Ballis
Tansania – schon mal gehört?
Wir hatten die Gelegenheit einen Einblick in dieses afrikanische Land zu bekommen. Eine kleine Abordnung von 12 Erwachsenen, die aus einer Partnerschaft zwischen den ev.-luth. Dekanaten von Fürth und Siha/Tansania entstanden ist, besuchte unsere Schule im Oktober während der gemeinsamen Reli-Stunde der 8. Klassen. Wir hörten …

… von dem Nationalpark Serengeti und den sog. „Big Five“ (Elefant, Nashorn, Löwe, Leopard und Büffel).

… dass der Klimawandel zu weniger Schnee auf dem Kilimanjaro führt.

… dass die Kirche sich dort besonders um die Schulausbildung kümmert.

… Das Beste war das Singen mit den Leuten
… und ihre Outfits waren sehr lustig
… und dass eine Massai dabei war.

… ganz zum Schluss haben wir noch ein Tuch mit Elefantenmotiven für unsere Schule bekommen

Im Namen der Fachschaft Religion und der 8. Klassen, Michael Dittmann & Ingrid Tribula



