Fahrten und Events

Auf den ersten Blick mag es verwunderlich klingen – was macht eine Gruppe von LateinschülerInnen im Naturhistorischen Museum? Antwort: Wir
Am 1. Dezember 2017 besuchten wir, die Lateinschüler der 10. Jahrgangsstufe, das Kunstmuseum Erlangen, wo wir herzlich zur Ausstellung „Götter

Exkursion ins Naturhistorische Museum in Nürnberg

Auf den ersten Blick mag es verwunderlich klingen – was macht eine Gruppe von LateinschülerInnen im Naturhistorischen Museum? Antwort: Wir besuchten dort am 26.4.2022 die Sonderausstellung „Augustus, Vespasian, Traian – Manifestation der Macht in Bildern“. Die Ausstellung befasste sich mit den drei erwähnten Kaisern, welche durch geschickte Propaganda die eigene Machtposition festigten und demonstrierten. Jeder dieser Kaiser hinterließ stabile Machtverhältnisse und sorgte für Wohlstand im römischen Reich. Durch eine Vielzahl an Ausstellungsgegenständen, etwa einem bemalten Modell der Ara Pacis, Büsten der Kaiser selbst oder Münzen wurde die politische Selbstinszenierung deutlich gemacht. Besonders interessant für die SchülerInnen war es, die damaligen Geldverhältnisse kennenzulernen und die Preise mit den heutigen zu vergleichen – so war etwa Olivenöl ein sehr preiswertes Lebensmittel.

Im Anschluss an eine Führung hatten die SchülerInnen Gelegenheit, an einem Workshop teilzunehmen – während eine Gruppe in die Welt der Mosaikkunst eintauchte, bastelte die andere Gruppe ein römisches Rundmühlespiel. Dieses wurde natürlich auch gleich ausprobiert. Nach langen Wochen mit vielen Einschränkungen auch im schulischen Leben ergab sich mit diesem Ausflug endlich einmal wieder die Gelegenheit, die Luft an einem außerschulischen Lernort zu schnuppern, was alle Teilnehmer auch sehr genossen haben!

(Fotos: Moritz Rehfeld, 7a / Text: M. Künstler)

Besuch der Ausstellung „Götter – Liebe – Abenteuer“

Am 1. Dezember 2017 besuchten wir, die Lateinschüler der 10. Jahrgangsstufe, das Kunstmuseum Erlangen, wo wir herzlich zur Ausstellung „Götter – Liebe – Abenteuer“ empfangen wurden. Hauptgrund für die Einrichtung dieser Ausstellung war der 2000. Todestag Ovids. Teile aus seinen „Metamorphosen“ bildeten die Grundlage für die ausgestellten Gemälde und Kunstwerke. Hauptsächlich sahen wir Werke aus den Jahren 1950 bis 2017, erschaffen von Künstlern aus der fränkischen Umgebung. Oft bildeten die Liebschaften des Zeus, zum Beispiel mit Leda, den Kern der Bilder. Teilweise wurde die gleiche Geschichte von verschiedenen Künstlern interpretiert und wir konnten die unterschiedlichen Stile vergleichen. Auch eine Wandtapete über „Telemach auf der Insel der Kalypso“ oder Statuen von Fabelwesen wie dem Minotaurus gehörten zur Ausstellung. Nach ungefähr einer Stunde war die Führung mit den Geschichten und Interpretationen der Kunstwerke vorbei und wir bedankten uns sehr herzlich bei den Führern, die uns durch diese Ausstellung einen Vorgeschmack auf die Lektüre der „Metamorphosen“ boten. Es war ein schöner, wenn auch mit Hindernissen durch Verspätungen und Verkehrsprobleme gespickter Vormittag. Wir möchten uns noch bei unseren Lehrern Frau Künstler und Frau Bäumler bedanken, dass sie die Ausstellungen mit uns besuchten.

Laura Borst, 10c / Foto: Michael Streicher, 10c