Auf den Spuren der Römer: Studienfahrt der Lateingruppen aus der 9. Jahrgangsstufe nach Trier

Drei Tage, zwei Nächte und über 2000 Jahre Geschichte: Unsere Klassen machten sich auf den Weg nach Trier, der ältesten Stadt Deutschlands, um in das Leben der Antike einzutauchen.

Montag, der 23.03.2026:

Nach dem Check-in in der Jugendherberge nutzten wir das herrliche Wetter für eine Stadterkundung mit ersten Kurzreferaten. Es war beeindruckend zu sehen, wie die riesigen römischen Bauwerke heute ganz selbstverständlich mitten in der modernen Stadt stehen. Um den ersten Tag gemeinsam auszuklingen zu lassen, trafen wir uns nach dem Abendessen zu einem Spieleabend.

Dienstag, der 24.03.2026:

Der zweite Tag war zweifellos das Highlight der Fahrt. An der Porta Nigra erwartete uns kein normaler Guide, sondern eine Erlebnisführung. Ein Schauspieler schlüpfte in die Rolle eines römischen Zenturios und nahm uns mit in die Vergangenheit. Wir waren nicht nur Zuschauer, sondern waren selber Teil der römischen Provinz. Diese interaktive Zeitreise hat uns das Leben der Soldaten und Bürger viel nähergebracht als jedes Lateinbuch. Danach bekamen wir die Gelegenheit, den Trierer Dom zu besichtigen. In der Mittagspause durften wir selbst in kleinen Gruppen, getrieben von Hunger, durch die Stadt ziehen auf der Suche nach Nahrung, als wir endlich in der Ferne das goldene M erblickten.

Am Nachmittag besuchten wir das Rheinische Landesmuseum. Während wir die riesigen Mosaike und den berühmten Goldschatz bestaunten, kämpften viele von uns eher mit akuten Ermüdungserscheinungen und schmerzenden Füßen. Trotz der schweren Beine und der kollektiven „Museums-Müdigkeit“ war es faszinierend zu sehen, welchen Luxus es schon vor 2000 Jahren gab.

Mittwoch, 25.03.2026:

Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück hieß es am dritten Tag schon wieder Koffer packen. Auch wenn die Zeit kurz war, haben wir viel gelernt und vor allem eine tolle Zeit erlebt. Mit vielen Fotos und neuen Eindrücken im Gepäck traten wir die Heimreise an.

Bericht: Alissa Sack, Marie Maleska 9e

Fotos: Alexander Stoyanov, 9e