Am 27. Februar 2026 besuchten 80 Schülerinnen der 7. Jahrgangsstufe gemeinsam mit Lehrerinnen aus dem MINT-Bereich den Ohm‑Tag an der Georg‑Simon‑Ohm‑Hochschule. Die jährlich stattfindende Veranstaltung möchte Mädchen für technische Studiengänge begeistern und bot auch in diesem Jahr eine beeindruckende Vielfalt an Workshops.
Nach einer kurzen Einführung im Hörsaal verteilten sich die Schülerinnen auf Angebote aus Informatik, Ingenieurwesen, Physik und Medizintechnik. Die Rückmeldungen zeigten, wie unterschiedlich und zugleich inspirierend die Erfahrungen waren:
- Im Workshop 3D‑Druck lernten die Mädchen, wie digitale Modelle entstehen und anschließend gedruckt werden. „Wir waren überrascht, dass man mit so vielen Materialien drucken kann“, berichteten einige begeistert. Besonders beeindruckend fanden sie die ausgestellten 3D‑Modelle.
- Der Workshop Mein Avatar verband Technik und Medizin. Die Schülerinnen hoben hervor, „dass man seine Ideen selbst einbringen konnte und neue Leute kennengelernt hat“. Für viele war es „eine schöne Erfahrung an der Ohm“.
- Beim Härten und Färben von Stahl erklärten Professor*innen anschaulich, wie Stahl behandelt wird. „Uns wurde gezeigt, wie man Stahl härtet und wie die Glühbirne funktioniert“, fassten die Teilnehmerinnen zusammen.
- Im Workshop Exploding Dots wurden Nachrichten mithilfe kleiner Lämpchen übermittelt. Besonders gefiel den Schülerinnen „die Konstruktion, mit der wir die Nachrichten überbracht haben“.
- Bei Sonne, Spaß und Strom stand erneuerbare Energie im Mittelpunkt. Die Schatzsuche mit der Wärmebildkamera sorgte für große Begeisterung: „Das war am besten!“
- Der Egg‑Drop‑Contest bot Raum für Kreativität und Teamarbeit. „Besonders gut hat uns gefallen, dass wir mit Schülerinnen aus anderen Schulen zusammenarbeiten konnten.“
- Im Workshop Constarch Monster sorgten Schleimexperimente und der schalldichte Raum für viel Gelächter.
- Die Medizintechnik ermöglichte einen realitätsnahen Einblick in medizinische Abläufe. Die Schülerinnen durften an Puppen intubieren, operieren und Ultraschallgeräte ausprobieren. „Wir fanden es richtig super, dass wir einen praxisnahen Eindruck bekamen.“
- Beim Schlüsselanhänger‑Lasern entstanden individuelle Designs. „Wir hatten am Ende unseren eigenen Schlüsselanhänger – eine tolle Erfahrung.“
- Der Workshop Schweben ohne Strom – wie Supraleiter funktionieren faszinierte durch starke Magnete und physikalische Effekte. „Es hat uns begeistert, wie der Magnet schweben konnte.“
- Beim Aluminium‑Gießen konnten die Schülerinnen ihre eigene Medaille gestalten. „Besonders cool war, dass wir die Form selbst machen und dann ausgießen durften.“
Zum Ende des Tages kamen alle Gruppen wieder im Hörsaal zusammen. Dort berichteten die Schülerinnen von ihren Erfahrungen, stellten ihre Ergebnisse vor und gaben Feedback zu den Workshops.
Der Ohm‑Tag 2026 war für unsere Schülerinnen erneut ein inspirierendes Erlebnis, das Neugier weckte, Talente sichtbar machte und vielleicht sogar erste berufliche Ideen entstehen ließ. Der Tag zeigte eindrucksvoll, wie viel Neugier und Begeisterung in unseren Schülerinnen stecken – und wie wichtig es ist, ihnen Räume zu eröffnen, in denen sie Technik selbst erleben können.
